Samstag, den 13. März 2010
Hoflieferant der Frankfurter Eintracht
Ihre Bembel sind am kleinen "m" zu erkennen - Geschäft neben dem "Fichtekränzi", Werkstatt in Eckartshausen
Andreas Matlé. "Ab jetzt", schmunzelt Monika Maurer, "arbeite ich nur noch zum Spaß. Schließlich bin ich 65 und im Pensionsalter." Dass die Frau aus Eckartshausen Spaß an der Arbeit hat, sieht man ihr sofort an. Wenn sie flink mit ruhiger Hand einen Bembel mit Kobaltoxyd bemalt oder wenn sie einen Becher auf die Ränderscheibe stellt und einen Pinselstrich am Rand aufträgt. Das geht wie gebacken Brot.
Monika Maurer ist weit und breit die einzige Manufaktur, die Bembel - typischerweise aus dem Ton, den der Boden des Westerwaldes hergibt - herstellt. Kürzlich ist ihr Laden im Buch "Zeitkonserven", das Traditionsgeschäften in Frankfurt breiten Raum schenkt, vorgestellt worden. Alle Geschäfte verbindet eins: Es ist zu befürchten, dass mit dem Abtreten der jetzigen Inhaber kein Nachfolger auf den Plan tritt. "Nein, meine beiden Kinder haben keine Ambitionen, in meine Fußstapfen zu treten", bekundet Monika Maurer nüchtern. ...
Vollständiger Bericht unter: Kreis-Anzeiger
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